Hallo Welt

Hallo Welt!

Posted: 2. Februar 2018 by Reiselustique

Hallo Welt! Da bist Du also. Liegst mir für die nächste Zeit zu Füßen und ich kann tun und lassen, was ich möchte. Kaum zu glauben diese Vorstellung, dass ich mir alles anschauen kann, was ich schon immer sehen wollte und dabei keinen Zeitdruck verspüren muss. Die Welt anschauen! Jetzt und nicht irgendwann! Denn irgendwann ist irgendwann auch nur irgendwann!

Wenn der Traum einer Weltreise wahr wird

Vor 11 Jahren habe ich mir eine Liste „Dinge die ich vor meinem 30. Geburtstag erlebt haben möchte“, erstellt. Ein Punkt auf der Liste war eine Weltreise zu machen. Und genau jetzt wird dieser Traum wahr. Ich fühle mich gerade wie der glücklichste Mensch auf Erden und kann es noch immer nicht fassen, dass es tatsächlich passiert. 

Ich freue mich auf die vielen neuen Begegnungen und vor allem mal wieder so richtig viel Zeit für mich selbst zu haben. Mein Alltag ist stets vollgepackt mit vielen Terminen. Auch an den Wochenenden bleibt keine freie Zeit. Meine Atempausen kommen im normalen Alltag definitiv zu kurz, deshalb hole ich genau das auf meiner Langzeitreise nach.

Don’t call it a dream, call it a plan


Wenn man durch das Reisen viel Neues lernt

Jede Reise bereichert einen Menschen. Man ist nicht nur reicher an Eindrücken, sondern auch reicher an Erfahrungen und Wissen. Durch das Reisen kann man endlich aus seiner Komfortzone ausbrechen und sich auf neue unbekannte Wege begeben. Man lernt sich trotz fehlender Sprachkenntnisse zu unterhalten, eine Stadt ohne Stadtkarte zu erkunden, sich an fremde Kulturen und Sitten anzupassen, wie man flexibel und spontan auf überraschende Situationen reagiert, wie man Geduld übt, wie man das perfekte Zeitmanagement und die Organisation der Reiseplanung führt, wie man das Budget im Auge behält und vor allem, wie man mit dem wenigsten auskommt. Denn Schmuck, gebügelte Blusen, Schminke, Parfüm und der ganze andere Schnickschnack, der uns im wahren Leben ein treuer Begleiter ist, wird plötzlich unnötig.

Wenn materielle Dinge nicht mehr zählen

Alles Unnötige ist entsorgt, verkauft oder verschenkt. Beim Ausmisten bemerkt man erst, was man eigentlich schon längst nicht mehr benötigt. Warum müssen beispielsweise 20 Gläser im Küchenschrank stehen, wenn man doch eh nur die vorderen benutzt? Warum müssen Klamotten im Schrank hängen, wenn man diese eigentlich schon seit Jahren nicht mehr getragen hat? Warum muss es für jeden Anlass die passenden Schuhe geben, wenn besondere Anlässe nur noch recht selten sind? Ich kann unendlich weiter aufzählen. Beim Ausmisten ging es mir vor allem um den Gedanken “Platz machen”. Unnötige Dinge entsorgen und für neue Dinge Platz machen. Wie so oft, ist weniger mehr. Es tut gut sich vom alten Ballast zu trennen.

Ich besitze für die nächste Zeit nicht mehr als meinen gepackten Rucksack und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, das mir etwas fehlt. Klar, das ein oder andere Kleidungsstück hätte ich gerne noch mitgenommen, aber brauche ich das wirklich?
Mit wenigen Dingen lernt man kreativ zu sein. Wenn ich etwas Spezielles brauche, lerne ich eben mit den vorhanden Dingen zu improvisieren und falls ich wirklich etwas nützliches zu Hause vergessen habe, kann ich es mir ja noch immer unterwegs besorgen.

Keep it simple. Sei glücklich mit wenig


Wenn man durch das Reisen mehr Wertschätzung und Dankbarkeit erfährt

Das Eintauchen in fremde Kulturen und Lebensstilen lässt mich oft erstarren. In diesen Momenten denke ich oft daran, wie gut es uns geht und lässt mich Dankbarkeit und Wertschätzung, für das Leben in Deutschland, verspüren. Wie oft ärgern wir uns über das System, in dem wir leben oder über eine bestimmte Situation, wo uns das deutsche sture und bürokratische Verfahren zur Weißglut bringt. Tatsächlich sind diese Situation oft Lappalien im Vergleich zu den Problemen und Ärgernissen in anderen Ländern. Wir sollten für unseren Wohlstand in Deutschland dankbar sein. Vieles wird für selbstverständlich gehalten. In sehr vielen anderen Teilen der Welt kämpfen Menschen gegen schlechte Bedingungen in Bezug auf Gesundheit, Grundversorgung, Hygiene, Infrastruktur u.v.m.

Es gibt viele Situationen, die ich das erste Mal erlebe. Ich halte mich in neuen Umgebungen auf, die dazu beitragen, dass ich die kleinen Dinge zu wertschätzen weiß. Solche Situationen treiben mich dazu, manche Einstellung zu überdenken und negative Einstellungen aus der Vergangenheit über Bord zu werfen. Ich sage mir oft: Einfach dankbar sein für das was man hat, was man erleben darf und wo man leben darf.


Wenn das Reisen sich langfristig auf dich auswirkt

Reisen wirkt sich auf lange Sicht positiv auf einen aus. Man wird aufgeschlossener, weltoffener und entwickelt mehr Selbstvertrauen. Man wird interessanter und nimmt tolle Erlebnisse und Erkenntnisse für das Leben mit. Auch das soziale Umfeld erweitert sich, denn man kommt einfacher mit Menschen in Kontakt und man schließt leichter neue Freundschaften. Man entdeckt seine eigenen ganz unentdeckten Grenzen und merkt plötzlich, welche weiteren Eigenschaften in einem stecken. Nach solch einer Reise ist man nicht mehr der gleiche Mensch wie vorher und deswegen sagt man “es ist die beste Reise zu sich selbst.” Denn schließlich hat man eine Zeit lang ganz anders gelebt und sich deshalb verändert, das muss das Umfeld zu Hause erst einmal verstehen. 

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